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18.4.14

[Rezension] Die Seltsamen von Stefan Bachmann

>>Die Seltsamen (auf Amazon)

>>Kurzinfos<<

Titel: Die Seltsamen
Reihe: weiß ich leider nicht, wie die heißt:/
Originaltitel: The Peculiar
Autor: Stafan Bachmann
Verlag: Diogenes Verlag
Format: Gebunden
Genre: Fantasy, Steampunk
Seiten: 368
Preis: 16,90 €

>>Über den Autor<<

Stefan Bachmann, geboren 1993 in Boulder/Colorado, lebt in Zürich, wo er seit seinem 11. Lebensjahr das Konservatorium besucht (und dort in­zwischen die Fächer Orgel und Kom­position studiert), ansonsten aber von seiner Mutter bis zum Highschool-Abschluss zu Hause unterrichtet wurde. Er will Filmkomponist werden. Mit 16 schrieb er, inspiriert von seiner Liebe zu Steampunk, Charles Dickens und C.?S. Lewis’ ›Chroniken von Narnia‹ sein Debüt, ›Die Seltsamen‹. Der Folgeband ›The Whatnot‹ wird im Herbst 2014 bei Diogenes erscheinen.

>>Der erste Satz<<

Federn fielen vom Himmel.

>>Worum es geht<<

Ein schüchterner Junge zieht aus, seine Schwester zu suchen, und findet nicht nur einen Freund, sondern muss – vielleicht – auch die Welt retten.

>>Gestaltung<<

Obwohl mir das deutsche Cover durch seine Schlichtheit sehr gut gefällt, muss ich sagen, dass ich das Englische wirklich viieel schöner finde. (siehe r.)

>>Eigene Meinung<<

Bartholomew ist anderes als die anderen Kinder. Er ist weder Mensch noch Feenwesen, denn er ist ein Seltsam - ein Mischlingskind. Verachtet von der übrigen Gesellschaft. Genau wie seine jüngere Schwester Hettie, die nach ungewöhnlichen Vorfällen in den Slums von Bath verschwindet. Bartholomew macht sich auf die Suche nach ihr. Dabei ist sein einziger Verbündeter ein etwas tollpatschiger Politiker namens Arthur Jelliby.

Die folgende Geschichte ist tatsächlich etwas seltsam, wie man vielleicht aus der Beschreibung entnehmen könnte. Dabei ist seltsam hier keinesfalls als etwas schlechtes zu sehen. Vielmehr scheint dieses Debüt nur so vor unentdeckten Geheimnissen, kaum zu erfassender Erzählkraft des Autors und malerischen Ideen nur so zu platzen.

>>Die Personen:
-Bartholomew ist anders. Und genau das macht ihn in diesem Buch so besonders. Seltsame sind verachtet von den Menschen, wie von den Feen in Bachmanns Werk. Trotzdem übernimmt genau so jemand, ein unbekanntes, ungeliebtes Kind, eine wichtige Schlüsselrolle.
Er ist nicht Harry Potter. Niemand interessiert sich für ihn. Aber er interessiert sich für jemanden. Zumindest für jene, die er liebt. Und genau das macht Bartholomew zu so einer besondern Figur, die man in der Literatur, meiner Meinung nach, nicht zweimal findet.
-Arthur Jelliby, Politiker. Vielleicht sollte das alles über ihn aussagen, aber das tut es nicht. Bachmann hat jemanden geschaffen, der anders ist als seine Kollegen (wieder dieses anders...).
Arthur Jelliby hat Mitleid und ein Gewissen. Er ist aber auch eine Person, die für das oder diejenigen von denen er überzeugt ist, das es oder sie richtige ist/sind, eintritt und sich einsetzt für etwas/jemanden.
Dieser Politiker ist wirklich jemand dem ich mein Leben anvertrauen würde, so naiv und tollpatschig er auch sein mag, er hat ein gutes Herz und ist damit soo sympatisch; außerdem der beste Vertraute, den Bartholomew auf seiner Rettungsmission bekommen konnte.
-Dann gibt es da noch einen Feind, über den ich nichts verraten möchte, sonst werdet ihr ein bisschen gespoilert, und natürlich die geheimnisvolle, unheimliche pflaumfarbende Dame (pflaumfarbend...mmmh..:D), die Bachmann übrigens wundervoll einbringt und außerdem noch Bartholomews Mutter, seine Schwester Hettie, die wirklich ein ganz besonderer Seltsam ist, eine Grünhexe, und ein paar Politiker...ach..und ein mechanischer Vogel..., nicht zu vergessen.

Bachmanns Geschichte ist absolut fesselnd! Ein Traum für alle Fans von Harry Potter, Narnia usw..

Unglaublich, dass dieser Autor sein Debüt, die Seltsamen, mit nicht mal 16 Jahren schrieb. Und dabei gehört Bachmanns erster Roman jetzt schon auf jeden Fall auf eine Bestsellerliste!!

Wer weiß, was da noch kommt....

>>FAZIT<<

Ein grandios geschriebenes Meisterwerk aus Steampunk und Fantasy! Mein persönliches Monats-Highlight März 2014! (da ich es ja schon im März gelesen habe) 5/5 Bücherkoffern gibt es dafür!! :) 
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Diogenes Verlag

Ich hoffe diese Rezension hat euch mal wieder gefallen. :) 

LG

2.4.14

[Rezension] Ich und die Menschen von Matt Haig




>>Ich und die Menschen (auf Amazon)

>>Kurzinfos<<

Titel: Ich und die Menschen
Reihe: -
Originaltitel: The Humans
Autor: Matt Haig
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Format: Broschiert
Genre: Roman
Seiten: 340
Preis: 14,90 €

>>Über den Autor<<

Matt Haig, geboren 1975 in Sheffield, hat bereits einige Romane und Kinderbücher veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden. Er lebt in York und London.

>>Der erste Satz<<

Also. Um mit dem Offensichtlichen zu beginnen: Ich war kein Mensch.

>>Worum es geht<<

In einer regnerischen Freitagnacht wird Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, aufgegriffen, als er nackt eine Autobahn entlangwandert. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew ist nicht begeistert von seiner neuen Existenz. Er hat eine denkbar negative Meinung von den Menschen. Jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die ihn überkommen, wenn er Debussy hört oder Isobel, der Frau des Professors, in die Augen blickt?

>>Gestaltung<<

Wunderschönes Cover trifft wunderschöne Geschichte. Wäre es kein Rezensionsexemplar, hätte ich mich hier beim Kauf auf jeden Fall vom Cover verführen lassen. :D

>>Eigene Meinung<<

Zu Beginn muss ich sagen: ich habe noch nie bei einem Buch so viele Stellen markiert, wie in diesem. Ich konnte einfach nicht anders: es war so toll! Es gibt bestimmt ganz viele unter euch, die immer so viel markieren, aber ich mache sowas sonst nie..

Kommen wir zur Handlung: Ich und die Menschen handelt von einem Menschen, genauer gesagt von Andrew Martin (Professor für Mathematik) dessen Körper von einer außerirdischen Spezies von Besitz ergriffen wird. (ist das ein deutscher Satz? :DD) Diese Wesen sind den Menschen in ihrer Intelligenz um ein Weites voraus.
Sie schicken einen von ihnen um eine wichtige Entdeckung der Menschen verschwinden zu lassen. (Es hat mit Primzahlen zu tun...)
Weil es so schön ist, eins der markierten Zitate, aus den ersten Stunden des Neuankömmlings auf unserer Erde:

"Was für eine seltsame Welt. Natürlich ist jede Welt seltsam, wenn man sie zum ersten Mal sieht, aber diese hier musste eine der allerseltsamsten sein. Ich suchte nach Ähnlichkeiten (...) auch hier [bestanden] die Dinge aus Atomen [sie] funktionierten so wie überall. Wenn Distanz zwischen ihnen war, bewegten sie sich aufeinander zu. Wenn keine Distanz zwischen ihnen war, stießen sie einander ab. (...) Die Vorstellung war tröstlich: dass sich die kleinen Dinge, egal wo man im Universum war, immer gleich verhielten."

Traumhaft oder? Für euch habe ich noch ein besseres, das wirklich wahr ist, leider.
Die Außerirdischen sind nämlich der Meinung, dass die Menschen eine sehr primitive Spezies sind.

"[Die Menschen] müssen sich buchstäblich hinsetzten und ein Wort nach dem anderen lesen. Das kostet Zeit. Viel Zeit. [Ein Mensch] kann sich nicht einfach eine Wortkapsel mit einem neu erschienenen Buch in den Mund schieben wie wir. Man stelle sich das vor! Nicht nur sterblich zu sein, sondern auch noch gezwungen, einen Teil der wertvollen begrenzten Zeit auf Erden mit Lesen zu verbringen. Kein Wunder, dass die Menschen eine primitive Spezies waren. Kaum hatten sie annähernd genug Bücher gelesen, um mir dem erworbenen Wissen etwas anfangen zu können, waren sie auch schon tot."

...

Schade,

...

das es keine Wortkapseln gibt,

...

oder?

Wie ihr an den Zitaten vielleicht schon gemerkt habt, ist dieses Buch aus der Sicht der Lebensform geschrieben, die in der Geschichte in den Körper von Andrew Martin schlüpft. Sie richtet sich an die anderen Vonnadorianer (das ist die fremde Lebensform) und an die Menschen gleichermaßen.
Er schreibt hauptsächlich aus dem Grund, weil er seine Einstellung zu den Menschen verändert als er bei ihnen ist. Und auch er selbst scheint sich zu verändern.
Dabei gerät sein eigentlicher Auftrag immer mehr in den Hintergrund. (Er versucht zumindest ihn zu verdrängen)
Außerdem erfährt er selbst immer mehr über die Menschen und was sie ausmacht.

"Ich bin nicht nur hier, um Informationen zu vernichten. Ich bin auch hier, um Informationen zu sammeln. (...) Was ich sagen will, ist, es dauert so lange die Menschen zu verstehen, weil sie sich selbst nicht verstehen."

Und so...passiert halt noch einiges, wunderschönes...

Nun zu dem Rest, was noch erwähnenswert ist:

Zunächst einmal zur Buchidee selbst. Ich finde sie grandios. Da gibt es nichts dran zu rütteln.

Der Schreibstil des Autors hat mir persönlich unglaublich gut gefallen. Ich hatte eine angenehme Lesezeit und sowieso ist Ich und die Menschen voller Weisheiten und schönen Zitaten.

Die handelnden Personen sind mir sehr sympatisch vorgekommen. Besonders in Newton (den Hund) habe ich mich wirklich verliebt. Und Gulliver ist soo ein wunderbarer realer Charakter, dass ich wirklich Spaß am Lesen hatte.

Matt Haig schreibt einfach fabelhaft und hat mit Ich und die Menschen ein zauberhaften Buch zu Papier gebracht, dass von jedem Menschen gelesen werden sollte. Allein um den Brief am Ende willen. (Wer das Buch kennt weiß was ich mein)

Aus diesem würde ich euch gern noch ein paar Zitate mitgeben: (keine Angst: OHNE Spoiler)

"Zweifle nicht an deinen Fähigkeiten. Du hast die Fähigkeit zu lieben. Das ist genug." 

"Sei nett zu anderen Menschen. Auf universaler Ebene sind die du."

"Lache. Es steht dir."

"Eigentlich hättest du gar nicht zur Welt kommen sollen. Deine Existenz ist so unwahrscheinlich, dass sie ans Unmögliche grenzt. Am Unmöglichen zu zweifeln, heißt, an dir selbst zu zweifeln."

"Eines Tages lachst du darüber. Irgendwann lachen wir über alles."

"Wenn du einen Sonnenuntergang siehst, bleib stehen und schau in dir an. Wissen ist endlich. Wunder sind unendlich."

"Niemand hat in irgendeiner Sache je vollkommen recht. Nirgends."

>>FAZIT<<

Ja, ich weiß es verstößt gegen die Regeln, denn es kann ja nur ein Monatshighlight geben, aber dieses Buch gehört einfach auch mit dazu!!! Da kann man nichts machen...:D
Also 5/5 Bücherkoffer für Ich und die Menschen, obwohl dieses Buch eigentlich noch mehr verdient hätte.









Vielen lieben Dank noch an Vorablesen und an dtv für dieses Rezensionsexemplar!

LG

5.2.14

[Monatsstatistiken] Januar 2014 von Helen



Hallo Leute :)
Ich schreibe euch jetzt auch jeden Monat, was ich so gelesen habe. :)

Im Januar habe ich insgesamt
  


Bücher gelesen.







Mein Highlight:


Mein Flop- und mehr erwartet-Buch:





Meine abgebrochenen Bücher:


Liebe Grüße,
Helen ♥

8.1.14

[Rezension] Die Analphabetin, die rechnen konnte von Jonas Jonasson


>>Die Analphabetin, die rechnen konnte von Jonas Jonasson

>>Kurzinfos<<

Titel: Die Analphabetin, die rechnen konnte
Reihe: -
Originaltitel: Analfabeten som kunde räkna
Autor: Jonas Jonasson
Verlag: Carl's Books Verlag
Format: gebunden
Genre: Belletristik
Seiten: 448
Preis: 19,99 €

>>Trailer<<


>>Über den Autor<<

Jonas Jonasson, geb. 1961 im schwedischen Växjö, arbeitete nach dem Studium in Göteborg als Journalist und gründete später eine eigene Medien-Consulting-Firma. Nach 20 Jahren in der Medienwelt hatte er Lust auf einen radikalen Neuanfang, verkaufte die Firma und schrieb den Roman, über den er schon jahrelang nachgedacht hatte: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand. Sein Debüt wurde in Schweden - und danach weltweit zum absoluten Bestseller. Sein zweiter Roman Die Analphabetin, die rechnen konnte wurde bereits in zahlreiche Länder verkauft und erschien im Herbst 2013 in Schweden. Jonas Jonasson lebt auf der schwedischen Insel Gotland.

>>Der erste Satz<<

Im Grunde hatten sie ja noch ein glückliches Los gezogen, die Latrinentonnenträger in Südafrikas größtem Slum.

>>Worum es geht<<

Freuen Sie sich darauf, was diesem herrlich verrückten Autor für seine neue Protagonistin eingefallen ist!

Die aberwitzige Geschichte der jungen Afrikanerin Nombeko, die zwar nicht lesen kann, aber ein Rechengenie ist, fast zufällig bei der Konstruktion nuklearer Sprengköpfe mithilft und nebenbei Verhandlungen mit den Mächtigen der Welt führt. Nach einem besonders brisanten Geschäft setzt sie sich nach Schweden ab, wo ihr die große Liebe begegnet. Das bringt nicht nur ihr eigenes Leben, sondern gleich die gesamte Weltpolitik durcheinander...

Spitzzüngig und mit viel schwarzem Humor rechnet Jonasson in seinem neuesten Roman mit dem Fundamentalismus in all seinen Erscheinungsformen ab. Eine grandiose Geschichte, die dem »Hundertjährigen« an überbordenden Einfällen, skurrilen Wendungen und unvergesslichem Charme in nichts nachsteht!

>>Coverbattle<<


schwedisch, deutsch, englisch

welches ist euer Favorit?

>>Gestaltung + Eigene Meinung<<

Das Cover des neuen Buches von Jonas Jonasson ist gewohnt typisch und echt wieder traumhaft gehalten! Hier also volle Punktzahl!

Kommen wir zu meiner Meinung: in Jonas Jonassons neuem Buch geht es um die junge Nombeko (ein Mädchen aus den Slums in Afrika), die anders ist als alle anderen Analphabeten dort: sie ist die Analphabetin, die rechnen konnte.
Per Zufall gelangt diese ins südafrikanische Atomwaffenprogramm stolpert dann mit Hilfe des Mossad-Geheimdienstes nach Schweden und stellt schließlich die ganze Weltpolitik auf den Kopf.

Jonasson erzählt von diesen skurrilen Ereignissen mit so viel Witz und Charme, dass es einem als Leser gar nicht mehr möglich ist, dieses Buch aus den Händen zu legen. Alle Fans dürfen sich also wieder auf ein großes Meisterwerk des Jonasson in Sachen Erzähltempo, Aktualität und Spaß beim Lesen freuen.

Die Hauptperson Nombeko war mir vom ersten Moment an sehr sympatisch und auch nachvollziehbar in ihren Handlungen. Sie wirkt einfach zauberhaft außerdem sehr klug und amüsant.

Die gesamte Geschichte hat aber nicht nur einfach Spaß gemacht, sondern es wurden eben auch ernste Themen wie atomares Wettrüsten der Länder und Rassismus angesprochen und perfekt in diese leichte, fantasievolle Story eingestreut.

Ich muss ehrlich sagen: ich kann nicht viel mehr dazu sagen. Die Analphabetin, die rechnen konnte ist der geniale zweite Coup des Autors des Weltbestsellers Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand Jonas Jonasson. Er hat es wieder geschafft: genial, berührend, aktuell, mutig und respektlos: Mein Monatshighlight Dezember 2013! ^^

>>FAZIT<<

5 von 5 Bücherkoffer für Die Analphabetin, die rechnen konnte und außerdem einen Stern für das Monatshighlight! *-*



Vielen herzlichen Dank für die Verwendung der Materialien und das Leseexemplar an den Carl's Books Verlag.

Liebe Grüße an euch alle! Ich hoffe, die Rezi hat euch gefallen! :)

23.11.13

[Rezension] Drowning von Rachel Ward

>>Drowning von Rachel Ward

>>Kurzinfos<<

Titel: Drowning - Tödliches Element
Reihe: -
Originaltitel: Drowning
Autor: Rachel Ward
Format: Taschenbuch
Genre: Thriller
Seiten: 330
Preis: 14,99 €

>>Über die Autorin<<

Rachel Ward, geboren 1964, wuchs in der Grafschaft Surrey südlich von London auf und studierte Geografie in Durham. Erst mit 40 Jahren widmete sie sich dem Schreiben. Ihr Debüt Numbers - Den Tod im Blick ist international vielfach ausgezeichnet und 2011 für den Deutschen Jugendbuchliteraturpreis nominiert worden. Die daraus entstandene Numbers-Trilogie wurde weltweit zum Bestseller. Rachel Ward lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Bath, England. 

>>Worum es geht<<

Es war ein tragischer Unfall, sagt die Polizei. Er soll mit seinem Bruder Rob und dessen Freundin Neisha am See gewesen sein. 
Jetzt ist Rob tot, Neisha hat panische Angst und Carls Gedächtnis ist wie ausgelöscht. 
Alles ist ihm fremd - seine Mutter, sein Zuhause, seine Sachen. Und obwohl jeder behauptet, dass die Brüder sich nahe gestanden haben: Carl empfindet keine Trauer. Dafür fühlt er sich zu Neisha hingezogen. 
Ist er ein gefühlskaltes Monster? 
Und wieso glaubt er, Robs Stimme zu hören, wenn der doch ertrunken ist? 

>>Gestaltung<<

Das Cover ist grandios! Zwar recht einfach gehalten, aber es macht auf sich aufmerksam. Wenn ich ein Buch so im Laden sehe, würde ich es auch sofort wieder kaufen. 

>>Eigene Meinung<<

Mein erstes Buch von Rachel Ward hat mich absolut umgehauen -nur um das mal gesagt zu haben. Lange habe ich kein so spannendes Buch mehr verschlungen wie Rachel Wards Drowning. Ein unglaublich spannender Psychothriller! 
In Drowning geht es ja um den 15-jähigen Carl der seinen älteren Bruder Rob verloren hat: dieser ist nämlich bei einem gemeinsamen Badeausflug zum See ertrunken.
Wie die Autorin es im Vorwort auch anspricht sollte man das Buch besser nicht lesen, wenn man Leute kennt die ertrunken sind oder selbst schon einmal in gefährliche Situationen im Wasser gekommen ist. 
Und wenn ihr es doch lesen solltet, lieber im Trockenen...
Die Personen waren mir sehr sympatisch und kamen wirklich glaubhaft rüber. Besonders der Protagonist Carl hat mir sehr zugesagt, denn er wurde von der Autorin meisterhaft beschrieben. Auch die anfängliche Spannung lässt nicht nach, nein, nimmt sogar zu. 
Ich will und kann nicht mehr zu diesem Buch sagen: es ist einfach wunderbar, mega Hammer, total abgefahren, geil *-*!!!!!
Die Numbers-Trilogie von Rachel Ward steht jetzt auf jeden Fall ebenfalls auf meiner Wunschliste! :) 

>>FAZIT<<

Rachel Ward schafft es mit Drowning zu meinem ganz persönlichen Monats-Highlight! -> Daher ein extra Stern ^^

Mich hat das Buch ja total überzeugt, ich hoffe also das konnte ich auch wieder mit meiner Rezension. 
Wenn sie euch gefallen hat; oder nicht schreibst mir doch einfach. Oder wenn ihr einen Rezensionswunsch habt bzw. ihr mir einfach mal ein Buch empfehlen wollt. :) 
Ich freue mich über eure Meinung!

Vielen Dank für mein erstes Rezensionsexemplar, dass ich schon vor der Veröffentlichung bekommen habe und lesen durfte (ja: *stolz* :D) an: 
vorablesen

Liebste Grüße, eure 

 
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